2000 bis 2010
IfR-Internetpreis
Jahr 2001


Vorschläge und Bewerbungen in der Reihenfolge ihres Eingangs:

  1. Cottbus

  2. Bonn

  3. Regionaler Planungsverband München (RPV München)

  4. Dresden

  5. Berlin

  6. Lippstadt

  7. Regensburg

  8. Osnabrück

  9. Kanton Freiburg (Schweiz)

  10. Nürnberg

  11. Aargau

  12. Augsburg

  13. Wuppertal

  14. Friedrichshain

  15. Köpenick

  16. Ochtrup

  17. Wiesbaden

Die hier wiedergegebenen Erläuterungen wurden im Rahmen des Vorschlags bzw. der Bewerbung der Internetdarstellung abgegeben. Sie stellen daher keine (Vor)Einschätzung der Jury dar und sind in keiner Weise überprüft worden.

 

  1. http://www.cottbus-ostsee.de  (08.02.2001)

    Ziel des Wettbewerbes ist es, Ideen und Perspektiven für die Entwicklung einer heute noch in großen Teilen durch den Tagebau genutzten Region zu erhalten. Die Stadt Cottbus, als Oberzentrum und Impulsgeber für den südbrandenburgischen Raum, sieht sich hierbei besonders in der Pflicht.
    Es handelt sich dabei um eine eigens für einen städtebaulichen und landschaftsplanerischen Planungswettbewerb nach GRW 95 (Auslober: Stadt Cottbus, vertreten durch das Baudezernat) eingerichtete Webseite. Sie bietet alle Informationen (Auslobung, Fotodokumentation, Planunterlagen etc.) des Wettbewerbsverfahrens sowohl zum Ansehen als auch zum Herunterladen. Auch die Kommunikation zwischen Auslober und Teilnehmern während des Verfahrens - das Stellen von Rückfragen durch die Teilnehmer, die Beantwortung der Rückfragen durch den Auslober, die Veröffentlichung von Protokollen etc. - erfolgt über das Internet. Die Einlieferung der Wettbewerbsarbeiten erfolgt in diesem speziellen Fall noch konventionell, das hat mit dem Aufgabenschwerpunkt (Städtebau im Maßstab M 1 : 25.000) und Regelungen der GRW zu tun.

    Es gibt einen öffentlichen, für jedermann zugänglichen Bereich mit einem Überblick über das Wettbewerbsgebiet und Informationen zu den Verfahrensgrundlagen, und einen "nicht"-öffentlichen für angemeldete Teilnehmer/Interessenten des Wettbewerbes. In diesen gelangt man nur nach einer unverbindlichen und kostenfreien Anmeldung auf der Webseite, wobei Angaben zu Name, Adresse etc. zu machen sind. Dies ist aufgrund des Copyrights der Planunterlagen erforderlich. Im Rahmen der Anmeldung verpflichten sich die Teilnehmer/Interessenten, dass sie diese nur für den Wettbewerb verwenden werden (nicht für gewerbliche Zwecke etc.).

    Der Wettbewerb befindet sich derzeit noch im Verfahren. Es wird über diese Adresse demnächst noch die zweite Bearbeitungsphase des Wettbewerbes abgewickelt, nach der abschließenden Preisgerichtssitzung im Juni 2001 wird dort eine "Ausstellung" aller Wettbewerbsarbeiten stattfinden. Darüber hinaus ist angedacht, dies ist aber noch nicht abschließend abgestimmt mit allen Beteiligten, die Webseite nach Abschluss des Wettbewerbsverfahrens zur Kommunikation der folgenden Planungsprozesse für den zur Disposition stehenden Raum zu nutzen. Sie würde sich dann einbinden in ein Projekt mit dem Arbeitstitel "Zukunftswerkstatt Cottbus", für das dieser Ideenwettbewerb den Grundstein legen soll.

    Der Wettbewerb spricht vorerst in erster Linie interessierte Architekten, Stadtplaner und Garten- und Landschaftsarchitekten an (Zulassungsbereich des Wettbewerbsverfahrens: Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes und die Republiken Tschechien, Slowakei und Polen). Die zum Abschluss geplante "Ausstellung" der Wettbewerbsarbeiten auf der Webseite wird bereits einen erweiterten Fachpublikumskreis ansprechen. Die nach Abschluss anvisierte Planungsplattform wäre auf einen darüber hinausgehenden auch fachfremden Benutzer-/Besucherkreis angelegt, der diesen auf die nächsten 30 Jahre angelegten Planungsprozess für die Öffentlichkeit transparent darstellt und diskutiert.


  2. http://www.bonn.de/rathaus/stadtplanungsamt/ (21.02.2001)

    Im Vergleich zum letzten Jahr hat sich hier viel getan.


  3. http://www.region-muenchen.com (15.03.2001)

    Der RPV München ist seit April 1999 online, aktualisiert sein Informationsangebot laufend und entwickelt die Homepage fortwährend zielgruppenorientiert weiter.

    Auf folgende Neuerungen des RPV-Auftritts werden hingewiesen:
    • nutzerorientierte Aufbereitung des Regionalplans München in interaktiver Form (in dieser Form wohl bundesweit einzigartig?!, siehe insbesondere Karte 2/3)
    • obwohl eine Öffentlichkeitsbeteiligung im Rahmen der Erstellung eines Regionalplans in Bayern gesetzlich nicht vorgesehen ist, wurden am Beispiel der Fortschreibung des Regionalplans München "Regionales Siedlungs- und Freiraumkonzept" alle Verfahrensschritte auch kartografisch online (interaktiv) dargestellt und konnten somit von jedem Bürger nachvollzogen werden. Dasselbe Verfahren ist auch für die anstehende Fortschreibung des Verkehrskapitels geplant
    • Überblicksseite mit nutzerfreundlicher Farblogik und der Möglichkeit nicht nur auf die Hauptabschnitte, sondern auch auf die Unterabschnitte der Homepage direkt und schnell zugreifen zu können
    • Weiterentwicklung des umfangreichen Glossars für Planungsbegriffe
    • gezielt "anklickbare" Anprechpartner mit E-Mail-Adressen.


  4. http://www.anderes-dresden.de (20.03.2001)

    Im Rahmen einer Diplomarbeit an der TU Dresden wurde eine Internetseite entwickelt, die eine Plattform für die Stadtentwicklung in Dresden darstellt.


  5. http://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/fnp/ (21.03.2001)

    Die Bürgerbeteiligung zur Änderung des Flächennutzungsplans der Stadt Berlin überzeugt durch optisch ansprechende Darstellung sowie Informationsvielfalt und -tiefe. Außerdem ist hier die direkte online-Bürgerbeteiligung möglich. 


  6. http://www.lippstadt.de/planungsamt  (04.04.2001)

    Die Stadt Lippstadt hat ihre Internetpräsentation grundlegend neu gestaltet und auch das Angebot des Planungsamtes, das etwa seit März 2000 mit konventionellen html-Seiten im Netz ist, in die Gesamtarchitektur eingebunden. 

    Die Internetseiten liegen auf dem Großrechner der KDVZ-Iserlohn. Die Stadt arbeitet mit den Modulen 'Probürger' und 'Citysite'. Sie werden also unter www.lippstadt.de zunächst von dem Modul Probürger empfangen, können sich dort orientieren und zu einzelnen Dienstleistungen oder MitarbeiterInnen z.B. des Planungsamtes durchklicken. Sie können aber auch direkt die Startseite des Planungsamtes anwählen www.lippstadt.de/planungsamt und dort die mit dem Modul Citysite auf der Grundlage von templates gestalteten Seiten ansehen und Inhalte herunterladen. 

    Alles ist im Fluss, auch für unsere Seiten gilt dies. Aufbau und Inhalte werden der steigenden Nachfrage angepasst. In Vorbereitung ist der Stadtplan, ein Stadtplan für Behinderte und die Verbesserung der Bürgerbeteiligung. 

    Wohltuend für z.B. Architekten und Bauherren : die Pläne für Neubaugebiete stehen im Netz, so dass sich manche Rückfrage aber auch mancher Weg 'ins Amt' erübrigt. Dazu finden sich eine Reihe von Seiten, die Auskunft über das Planungsrecht oder das Aufstellungsverfahren für einen Bebauungsplan geben.


  7. www.regensburg.de  (05.04.2001)

    Im Rahmen der Bürgerbeteiligung zur Fortschreibung des Stadtentwicklungsplanes der Stadt Regensburg wurde der Entwurf des Stadtentwicklungsplanes im Internet eingestellt. Neben dem Text können auch die Karten, in verschiedenen Maßstäben und Qualitäten angesehen und ausgedruckt werden. Ferner besteht die Möglichkeit zum Dialog. Mit einem externen Büro zusammen wird die Präsentation ständig verbessert den Bedürfnissen bzw. Wünschen angepasst.


  8. www.osnabrueck.de (06.04.2001)

    Die Präsentation ist sehr überzeugend und vorbildliche innovative Elemente (z.B. Rückäußerung bzw. Diskussion) sind enthalten.

    Die Stadt Osnabrueck hat den Entwurf des Flächennutzungsplans 2001 in das staedtische Internetangebot gestellt und den Buergerinnen und Buergern die gesetzliche vorgeschriebene Beteiligung auch per Internet ermoeglicht. Sie fand zwischen dem 5. Maerz und 5. April
    2001 statt.
    Da die oeffentliche Auslegung zum Entwurf beendet ist, ist das Beteiligungsformular nicht mehr durch einen Link erreichbar. Sie finden es aber direkt unter der URL http://www.osnabrueck.de/fnp/10928.html.
    Nachdem die Stadt Osnabrueck im Jahr 2000 mit großem Erfolg bereits die vorgezogene Buergerbeteiligung per Internet ermoeglicht hatte, wurde die Praesentation in diesem Jahr aufgrund der positiven Erfahrungen und aufgrund von Besucherwuenschen in Teilen neu gestaltet. Eine Konsequenz war beispielsweise, dass die Auswirkungen der Planungen auf die einzelnen Stadtteile ausfuehrlich dargestellt werden. So finden sich nun Erlaeuterungen der Planungsmassnahmen bezogen auf die Stadtteile. Weiterhin wurden ein Diskussionsforum eingerichtet, der Zugang zum Beteiligungsformular von jeder Seite der Darstellung aus ermoeglicht und die Plandarstellung selbst wurde modifiziert und ausgeweitet.
    Die per Internet eingegangenen Zuschriften der Buergerinnen und Buerger werden so behandelt, als seien sie schriftlich per Brief eingereicht worden. Genaue Zahlen liegen voraussichtlich erst Anfang Mai 2001 und koennen bei Bedarf gerne zur Verfuegung gestellt werden.


  9. http://www.fr.ch/ocat/de (12.04.2001)

    Die Internet-Site ist dem kantonalen Richtplan des Kantons Freiburg gewidmet. Ab 10. April und bis 10. Juni 2001 wird der Entwurf dieses Richtplans zur Vernehmlassung aufgelegt. Nebst den Informationsveranstaltungen dient die zweisprachige Internet-Site als Element zur Information und Mitwirkung der Bevölkerung.

    direkter Link Kantonaler Richtplan: http://www.fr.ch/ocat/de/richtplan


  10. http://www.fnp.nuernberg.de (12.04.2001)

    Die Stadt Nürnberg stellt derzeit den neuen Flächennutzungsplan mit integriertem Landschaftsplan (FNP) für das gesamte Stadtgebiet auf. Erstmals kommt im Rahmen dieses Verfahrens auch das neue Medium Internet zum Einsatz.
    In Zusammenarbeit von Stadtplanungsamt und www-Büro der Stadt Nürnberg entstanden anlässlich der Frühzeitigen Bürgerbeteiligung vom 29.01.2001 bis 26.03.2001 nachfolgend beschriebene Informationsseiten. Unter der Adresse www.fnp.nuernberg.de stehen seit Beginn des Beteiligungszeitraumes Informationen über den FNP allgemein, zum Verfahren sowie konkret zu den Nutzungsschwerpunkten Wohnen, Gewerbe, Freiraum und Verkehr zur Verfügung. Auch die Pläne und die Darlegung der allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung können heruntergeladen werden. Während der Frühzeitigen Bürgerbeteiligung gab es eine zusätzliche Seite mit Hinweisen auf Orte, Zeiten, Termine für die Beteiligung und eine begleitende Sonderausstellung im Stadtplanungsamt. Als Formulierungshilfe konnten die Bürgerinnen und Bürger außerdem einen Vordruck (dot) für ihre Äußerungen herunterladen, welcher direkt am Bildschirm ausgefüllt und dann per Fax oder auf dem Postweg zurückgeschickt werden konnte. Weiterhin wurde im Verzeichnis "neu und aktuell" auf der Startseite der Stadt Nürnberg auf die Seiten zum FNP verwiesen. Dieses Angebot steht nach Ablauf der Frist nicht mehr in dieser Form zur Verfügung. Grundsätzlich werden die Seiten jedoch begleitend zum Verfahren als Informationsmöglichkeit für die Bürgerinnen und Bürger weitergeführt. Um für Ihre Bewertung einen Gesamteindruck zu vermitteln, können die ausgetauschten Dateien als Mail (f.schroeter@tu-bs.de) angefordert werden.


  11. http://www.ag.ch/raumplanung (23.04.2001)

    Baudepartement des Kantons Aargau, Abteilung Raumplanung (Schweiz)


  12. http://www.augsburg.de (24.04.2001)

    Der Internetauftritt "Stadtplanung Online", der unter http://www.augsburg.de in der Navigation "Städtebau und Verkehr" aufrufbar ist, bietet der Öffentlichkeit u.a. eine zusätzliche Informationsquelle über die neuesten Entwicklungen in der Augsburger Stadtplanung.


  13. http://www.doeppersberg.de (24.04.2001)

    Unter der URL : www.doeppersberg.de hat die Stadt Wuppertal (speziell das Kernteam Döppersberg) eine Internetpräsents für interessierte Wuppertalerinnen und Wuppertaler geschaffen um sich über die Städtebaulichen Planungen zum Umbau des wichtigsten Verkehrsknotens (Döppersberg in Wuppertal-Elberfeld) in ihrer Stadt zu informieren.

    Ergänzend zu den herkömmlichen Verfahren die Öffentlichkeit zu informieren, wurde bei dem "Projekt Döppersberg" auf mehr Öffentlichkeitsarbeit gesetzt um in der Bevölkerung ein breite Akzeptanz für das Projekt zu erlangen. Neben den üblichen Verfahren wie Presse, Funk und Fernsehen wurde hier projektbezogene Öffentlichkeitsarbeit großgeschrieben. Mit der Einrichtung eines "Info-Pavillons" direkt am Döppersberg und der Präsents im Internet wurde den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt eine Plattform geschaffen sich ständig über den Stand der Planung zu informieren und mitzudiskutieren. Das diese Art der Öffentlichkeitsarbeit in Wuppertal gut ankommt, belegen die Besucherzahlen im Info-Pavillon und die monatliche mehr als 1000 visits auf der Homepage www.doeppersberg.de. Zu diesem - aus Sicht der Stadt hervorragenden Ergebnis - hat unter anderen beigetragen, dass die Internetseiten selbst z.B. mit Aufklebern beworben wurden.


  14. http://www.sanierung-friedrichshain.de (25.04.2001)

    Die Website stellt ein umfassendes Informationsangebot über die Sanierung in förmlich festgelegten Sanierungsgebieten im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg bereit. 



    Unter der übergeordneten Adresse www.sanierung-friedrichshain.de werden gebietsübergreifende Informationen zur Sanierung angeboten, während unter den drei nachstehend genannten Adressen einzelne Sanierungsgebiete präsentiert werden. 
    www.sanierung-warschauer.de 
    www.sanierung-traveplatz.de 
    www.sanierung-samariterviertel.de 
    Die drei Seiten wurden vom Sanierungsbeauftragten im Auftrag der Kommunalverwaltung erstellt. Durch die Tätigkeit im laufenden Sanierungsverfahren ist eine kontinuierliche Aktualisierung der Seiten gewährleistet.

    Die Aufteilung auf mehrere Adressen (sog. Visitenkarten-Adressen) erfolgte einerseits aus Gründen der besseren Auffindbarkeit im Internet, andererseits, um dem Nutzer die Möglichkeit eines direkten Quereinstiegs zu gebietsspezifischen Informationen zu geben.


  15. http://www.sanierung-koepenick.de (25.04.2001)

    Die Website stellt ein umfassendes Informationsangebot über die Sanierung in förmlich festgelegten Sanierungsgebieten im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick bereit. 

    Unter der übergeordneten Adresse www.sanierung-koepenick.de werden gebietsübergreifende Informationen zur Sanierung angeboten, während unter den nachstehend genannten Adressen einzelne Sanierungsgebiete präsentiert werden. 
    www.sanierung-koepenick-altstadt.de 
    www.sanierung-osw.de 
    Die beiden Seiten wurden vom Sanierungsbeauftragten im Auftrag der Kommunalverwaltung erstellt. Durch die Tätigkeit im laufenden Sanierungsverfahren ist eine kontinuierliche Aktualisierung der Seiten gewährleistet.

    Die Aufteilung auf mehrere Adressen erfolgte einerseits aus Gründen der besseren Auffindbarkeit im Internet, andererseits, um dem Nutzer die Möglichkeit eines direkten Quereinstiegs zu gebietsspezifischen Informationen zu geben.


  16. http://www.ochtrup.de  (27.04.2001)

    Die Homepage der Stadtplanung ist unter "Stadtverwaltung", "Ämter" bzw. auf der Startseite "Aktuelles" erreichbar.

    Der IfR-Internetpreis 2001 hat den ausschlaggebenden Anstoß dazu gegeben, als erstes Amt das Bauamt online zu stellen und dort über die Aufgaben des Amtes und die aktuellen Planungen zu informieren sowie zur Beteiligung anzuregen. Im nächsten Schritt wird der beginnende Stadtmarketingprozess online gestellt werden und in Foren den Bürgerinnen und Bürgern Gelegenheit bieten, sich auch online zu beteiligen.


  17. http://www.wiesbaden.de/specials/westliche_Innenstadt/index.htm (30.04.2001)

    Der Internetauftritt wurde vom Stadtplanungsamt der Landeshauptstadt Wiesbaden im Zusammenhang mit der Rahmenplanung für die westliche Innenstadt erarbeitet. 

     

 

Stand: 26. Januar 2009