2000 bis 2010
IfR-Internetpreis
Resonanz auf den IfR-Internetpreis

Die Anzahl der Kandidaten liegt im jährlichen Durchschnitt bisher bei ca. 14. Die Kandidaten ergeben sich durch Vorschlag oder durch Bewerbung. Hierbei ist interessant, das sich die Anzahl der Vorschläge von Jahr zu Jahr reduziert hat, obwohl die Zahl der Kandidaten annähernd gleich geblieben ist. Die Bedeutung des IfR-Internetpreises wird also von den Kommunen so hoch eingeschätzt, dass sich der „Aufwand“ einer Bewerbung lohnt.

Hierbei kommen die Kandidaten aus nahezu allen Bundesländern. Kandidaten aus Nordrhein-Westfalen haben mit 36 Prozent vor Bayern (mit 17 Prozent) den größten Anteil (vgl. Abb. 1). Bezogen auf die gesamte Bundesrepublik liegt das Übergewicht der Kandidaten in den alten Bundesländern, der Anteil der Kandidaten aus den neuen Bundesländer beträgt innerhalb des neun Jahreszeitraums nur 10 Prozent. Wobei festzustellen ist, das die Beteiligung aus den neuen Bundesländern kontinuierlich zugenommen hat und im Jahr 2002 mit 25 Prozent den größten Anteil erreicht hat, dann jedoch wieder rückläufig war.

In diesem Zusammenhang ist zu erwähnen, das sich auch Kandidaten aus dem deutschsprachigen Ausland beteiligen; ihr Anteil liegt insgesamt bei 4 Prozent.

Bundeslaender
Abb. 1:  Anteil der Kandidaten aus den Bundesländern


Betrachtet man die Zuordnung der Kandidaten zu den Planungsebenen, so ist hier die wachsende Bedeutung der regionalen Ebene zu erkennen. Im Jahr 2002 lag der Anteil der Kandidaten aus Regionen (Regionale Planungsverbände) sogar zum ersten Mal über 50 Prozent, ist 2003 dann wieder zurück gegangen (25 %), liegt aber insgesamt immer noch bei 23 %.

Im Jahr 2007 hat dann mit dem Planungsverband Ballungsraum Frankfurt/Main erstmals ein Regionaler Planungsverband den IfR-Internetpreis gewonnen.

Stadtgroesse


Stand: 26. Januar 2009